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Buswallfahrt vom 20.05. bis 21.05. 2007 unter der Leitung der Brudermeister Erich Feicks und Heinz Toni Hansen Pünktlich fuhren wir um 7.30 Uhr ab Rheindahlen Kirche mit 41 Personen ab. Der Busfahrer Marco und die beiden Brudermeister hatten vorher alle Pilger begrüßt, die Namensticker verteilt und das Gepäck verstaut. Nach wenigen Minuten Fahrt erreichten wir den Bildstock des Hl.Matthias, wo ein Reisegebet und ein Gebet für eine gute Pilgerfahrt gesprochen wurden. Auf dem Weg zur Wohnanlage Sophienhof stellten sich die beiden Brudermeister im Bus vor. Sie berichteten von früheren selbst erlebten Fußpilgerreisen und gedachten Helmut Peschen, der ja vorher viele Jahre diese Pilgerfahrt sehr gut leitete. Nach dem Bruderschaftsgebet erreichten wir schon Niederzier. Hier erwartete uns im Sophienhof, einem großartigen neuen Altenheim, ein sehr reichliches und vielfältiges Frühstück. In dieser schönen Anlage verbarg sich eine wunderschöne kleine Kapelle, die uns geradezu einlud hier am Marienaltar mit einem gemeinsamen Lied ( Meerstern ich dich grüße) die Gottesmutter zu begrüßen. Pünktlich fuhren wir dann mit dem Gebet des glorreichen Rosenkranzes nach Korneliemünster. Wir waren so pünktlich, dass wir noch den dort stattfindenden historischen Markt begehen konnten, bevor die Glocken zur hl. Messe riefen. Propst Dr.Vienken begrüßte die Pilger herzlich und wir erlebten ein Hochamt mit guter Predigt. Nach dem er uns mit herzlichen Grüßen nach St. Matthias entließ und alle Buspilger in guter Laune waren, erlebten wir einen sonnenreichen, warmen Tag. Unser Busfahrer Marco nahm ebenfalls das gute Wetter zum Anlass und fuhr quer durch die wunderschönen, von frischem Grün strotzenden, Wälder der Eifel. Das gemeinsame Beten endete mit dem Tischgebet (Der Engel des Herrn) und schon waren wir in Prüm vor dem Restaurant „Zur alten Abtei“. Da die Auswahl der Speisen schon vorher stattfand, wurden wir bestens empfangen und bekamen ein vorzügliches Essen in kürzester Zeit. Schon auf der Vortour waren dieses Restaurant und dessen Inhaber uns sehr angenehm gewesen und so wickelten wir rein organisatorisch einige Dinge im Vorfeld ab. Gut gestärkt und mit dem Litaneigesang ( Dich lobt und ehret alle Welt) ging es zügig weiter zum Deutschen Hof in Trier, wo wir rechtzeitig ankamen. Wie hatten genügend Zeit die Schlüssel an die Buspilger zu verteilen, die Koffer heranzuschaffen und die Zimmer zu belegen. Alle Pilger erschienen danach erfrischt und mit frischer Garderobe zur Fahrt zur Abtei. Es war ein bewegendes Gefühl ca. 130 Fußpilger vor dem Einzug in die Basilika mit Applaus und Achtung begrüßen zu dürfen. Wir erlebten unterschiedliche Scenen der Verehrung des Hl. Matthias. Alle Pilger fühlten jetzt erst im Innern den wirklichen Erfolg Ihrer eigenen Pilgerreise. Im Deutschen Hof fand man sich schließlich zum gemeinsamen Abendessen bei einem guten Glas Bier und vor allen Dingen bei einem regen Gedankenaustausch, zusammen…………… Nach einem guten und reichhaltigen Frühstück im Deutschen Hof trafen sich alle Pilger um 9.00 Uhr zum feierlichen Pilgeramt. In einem vollen Gotteshaus zelebrierte man eine hl. Messe der von allen mit Andacht beigewohnt wurde. Im Anschluß daran beteten wir auf dem Friedhof der Abtei einen etwas moderneren Kreuzweg, der uns um so mehr das Leiden und Sterben Christus vor Augen führte. Die Aufnahme der Neupilger in die Bruderschaft glich einem kleinen Festakt und wurde vom Präfekten und der Brudermeisterin sehr liebevoll und persönlich gestaltet.
Helmut Haupts und Anton Corda, zwei alte Brudermeister und Präfekten waren unter den Buspilgern Jetzt blieb noch eine Stunde Zeit uns im Pfarrsaal mit allen anderen Pilgern und den Familienangehörigen bei Kaffee und Kuchen gedanklich auszutauschen. Pünktlich um 12.30 Uhr verließ der Bus mit den Buspilgern unter herzlicher Anteilname der restlichen Pilger die Wallfahrtsstätte und im Bus verabschiedete man sich singend mit der 3.Strofe des St. Matthias Liedes. Die Brudermeister erläuterten die Stationen der Rückreise und beteten als Tischgebet mit allen gemeinsam den „ Engel des Herren“. Schon lag im wunderschönen Dhrontal bei herrlichem Sommerwetter die Bescheider Mühle vor uns, die mit drehendem Mühlrad, großem Park und Forellensee mehr an Urlaub und Erholung erinnerte. Eine große Speisekarte, gemütliche Räume und eine herrliche Außenanlage luden zu einem reichhaltigen, ausgedehntem Mittagessen ein. Die Zeit verging in Windeseile, so dass gegen 15.00 Uhr zur Abfahrt etwas gedrängt werden musste. Die Brudermeister ordneten im Bus eine halbstündige, besinnliche, der inneren Einkehr dienende Wohlfahrtszeit an und gingen so auf menschliche Empfindungen ein. Danach erinnerte der Aufruf zum Rosenkranzgebet jedoch daran, das wir immerhin noch auf der gemeinsamen Wallfahrt waren. Gegen 16.30 Uhr erreichten wir Marmagen wo im Cafe Milz alle Plätze für uns reserviert waren. Hier konnte der kleine Hunger (Kaffe und Kuchen) oder der große Hunger (Schinkenplatte Eifeler Art) gestillt werden und viele Pilger nahmen sich ein frisch gebackenes Brot für die Lieben zu Hause mit. Die letzte Etappe wurde nun in Richtung Rheindahlen in Angriff genommen. Der Brudermeister H.T.Hansen richtete ein längere Ansprache an die Pilger. Er ließ die gesamte Pilgertour in den wichtigsten und bewegensten Augenblicken für alle noch einmal Revü passieren. Besinnliches, Bewegendes und auch Lustiges wurde in Erinnerung gebracht. Beide Brudermeister, Feicks und Hansen, bedankten sich bei allen Pilgern und hoben hervor, dass alle durch Pünktlichkeit, liebevolles und rücksichtvolles Verhalten zu einer harmonischen fast familiären Gemeinschaft beigetragen haben. Heinz Spinnen, der bei der Rücktour mit bei den Pilgern verweilte, nahm die Gelegenheit war allen Pilgern und den betreuenden Brudermeistern dieses ebenfalls zu bescheinigen und dafür im Namen der Bruderschaft zu danken. Mit dem gemeinsamen Lied, Meerstern, ich dich grüße, fuhren wir gegen 18.00 Uhr in Rheindahlen ein und bedankten uns alle bei unserem Fahrer Marco für umsichtiges Fahren des Busses. So ging nach vielen persönlichen Abschiedsworten an die Brudermeister und die Pilger untereinander die Pilgerfahrt 2007 ohne Pannen bei herrlichem Wetter zu Ende und wird allen Beteiligten noch lange Kraft und Stärke für den Alltag spenden. Pilgerbericht von Heinz Toni Hansen
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